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Vierter Titel in Folge!
Taufkirchnerin Kathrin Rohrmüller erneut deutsche Meisterin im Squash
- erneut Finale gegen Teamkollegin Sina ! -
Rudi mit bestem Ergebnis: 3. Platz

In Dresden fand die 35. Auflage der deutschen Meisterschaften im Squash statt. Die Squash Insel Taufkirchen hatte mit Sina Wall & Kathrin Rohrmüller die beiden Topfavoriten am Start die ihrer Rolle auch mehr als gerecht wurden. Bei den Herren startete mit Rudi Rohrmüller für die Taufkirchner der frischgebackene Vize-Europameister der U19 und „German Junior“- Open Finalist 2010 ins Rennen. Auch er konnte seine zuletzt gezeigten Top Leistungen abrufen und holte seinen bisher größten Erfolg bei den Herren.
Bei den Damen waren sich die Verantwortlichen des deutschen Squashsports im Vorfeld der Meisterschaften schon einig über wen der Titel zu vergeben ist. Die Damen des Bundesliga Teams der Squash Insel Taufkirchen stehen dabei ganz oben. Als amtierender deutscher Mannschaftsmeister steht das Team um die 4-fache deutsche Meisterin Kathrin Rohrmüller am 15. Mai in Saarbrücken erneut im Finale.
Man konnte es von der 27-jährigen Kathrin in diesem Jahr nicht unbedingt erwarten, dass sie ihren Titel verteidigen kann, denn inzwischen ist sie ins zum Einen ins Berufsleben eingestiegen, wo sie aber von ihrem Arbeitgeber die volle Unterstützung für den Squashsport bekommt, und zum Anderen befand sich ihre Teamkameradin und härteste Kontrahentin Sina Wall in guter körperlicher Verfassung. „Kathrin hat wieder einmal eiskalt ihre mentalen Stärken, Spielübersicht und taktische Überlegenheit ausgespielt“, so die Meinung von Bundestrainer Oliver Pettke. Nach glatten Siegen im Viertelfinale über Simone Korell (Krefeld) und im Semifinale gegen Jennifer Hathway ( Deisenhofen ) war die Kür für Rohrmüller erledigt. Wie schon letztes Jahr wartete im Finale die 20-jährige Sportsoldatin und einzige Profisquasherin Sina Wall. Ein rein Taufkirchner Finale erwartete die zahlreichen Zuschauer auf dem Glas Centercourt in Saarbrücken.
Beide Spielerinnen begannen sehr druckvoll und hoch konzentriert. Die zwei Damen kennen sich in-und auswendig was das Spiel betrifft so war man gespannt wie Sina mit dem Druck zurecht kam, der ihr oftmals zum Stolperstein wird. Sina wurde mit fortlaufender Dauer nervöser und machte viele leichte Fehler während Kathrin gewohnt cool ihr Spiel demonstrierte. Trotz bevorstehender Hochzeit in fünf Wochen in Rosenheim schaffte sie es wieder einmal auf den Punkt genau topfit und konzentriert zu sein. Sie gewann das Match schließlich mit 11:7, 12:10, 11:7 und holte sich überglücklich und verdient ihren 4.Titel in Folge.
Einen ebenso großen Erfolg feierte ihr kleiner Bruder Rudi Rohrmüller. Der 18-jährige Taufkirchner holte sich den 3.Platz durch einen souveränen und glatten 3 Satzsieg gegen den in der deutschen Rangliste an Position 3 geführten Andre Haschker aus Worms. Zuvor musste er sich nur einem Spieler beugen, im Halbfinale dem haushohen Favoriten Simon Rösner, Nr. 36 der Welt. Trotz seiner bevorstehender Abschlussprüfung in 2 Wochen zum Sport& Fitnesskaufmann zeigte der junge „Insulaner“ wieder seine Fähigkeiten. Großer Wille, top Ausdauer und mentale Stärke ( liegt wohl in der Familie ) ebneten ihm den Weg ins Halbfinale. Zuvor siegte er in Runde eins ganz klar gegen seinen Jugend-Nationalmannschaftskollegen Phillip Riedl ebenso wie gegen Jill Witt in der Runde 2. Im Viertelfinale kam es dann zum heiß ersehnten Spiel gegen seinen Freund und Trainingspartner, der Nummer 4 der Setzliste Raphael Kandra aus Erlangen. „ Wie fast in war das Spiel ein Leckerbissen in puncto Kampf und Leidenschaft, und beide Jungnationalspieler begeisterten die Zuschauer mit spektakulären Ballwechseln. Diesmal hatte Rudi etwas mehr Power in seinem Spiel und gewann zurecht“, so die Worte von DSQV Präsident Wolfgang Bauriedl.
Kathrin, Sina und Rudi reisten gleich im Anschluß an die deutschen Einzelmeisterschaften mit der Nationalmannschaft nach Aix de Provence zur Team EM. Wenn sie auch dort an die gezeigten Leistungen anknüpfen können werden sie den Teams sehr helfen können, so die Worte von Nationaltrainer Pettke über die 3 Taufkirchner.

